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  • Armin Albat

Es geschehen noch Zeichen und Wunder

Ich habe schon fast nicht mehr damit gerechnet. Aber jetzt ist es doch noch passiert: Die Stadtverwaltung hat Fragen und Anregungen aus unserem Ortsrat beantwortet. Einige davon haben wir schon vor mehr als einem Jahr gestellt.


Zunächst geht es um die Gestaltung des Knotenpunktes B443 / K123. Also die Kreuzung Dammfeldstraße / Peiner Heerstraße in Aligse. Hier haben insbesondere wir GRÜNE im Ortsrat auf zu hohe Geschwindigkeiten beim Abbiegen von LKW, Gefährdungen von Rad- und Fußverkehr beim Überqueren der Straße und die Problematik der leicht verschobenen Straßeneinmündungen hingewiesen. Anfang des neuen Jahres soll es dazu endlich einen Ortstermin mit Stadtverwaltung, Ortsrat, Polizei und Straßenbaulastträger geben.


In dem Zusammenhang wurde von Anwohnenden nach den Absperrgittern vor der ehem. Volksbank gefragt: Solche Gitter dürfen auskunftsgemäß nur eingesetzt werden, wenn besondere Umstände den Einsatz zwingend gebieten. Im Einvernehmen mit der Polizei wird festgestellt, dass dies hier nicht der Fall ist und die Gitter daher zurecht entfernt wurden.


Auf der ersten Sitzung in dieser Wahlperiode am 23. November 2021 hatte ich Herrn Schulz gefragt, ob auf der K123 innerorts Tempo 30 angeordnet werden kann. Die Straße ist in der Ortsdurchfahrt relativ eng und stark beschädigt. Herr Schulz wollte den Punkt mit in die Verwaltung nehmen. Jetzt wurde uns zurückgemeldet, dass man noch auf die Stellungnahme der Region Hannover warte.


Von Besuchern einer Ortsratssitzung wurde angefragt, ob der für den Radverkehr freigegebene Fußweg an der K123 hinter der Bahnschranke in Richtung Aueschule nicht begradigt werden könne. Die Doppelkurve sei zu eng, schlecht einsehbar und deshalb gefährlich. Die Frage wurde inzwischen an die Bahn mit der Bitte um Prüfung und Stellungnahme weitergeleitet.


Sehr erfreulich ist die Feststellung zur Betonsperre auf dem Aligser Weg hinter der Autobahnunterführung. Für diese Engstelle hatte der Ortsrat eine radverkehrsgerechte Gestaltung angeregt. Auch aus Sicht der Verwaltung besteht hier Handlungsbedarf. Eine Umgestaltung der Barriere soll in Kürze vorgenommen werden. Auf das Ergebnis freue ich mich schon jetzt.


Auch wenn nicht alle Fragen zu unserer Zufriedenheit abgearbeitet sind, sehen wir, es geht voran. Im Schneckentempo, aber immerhin. Man braucht einen langen Atem, ein strukturiertes Vorgehen und eine große Portion Hartnäckigkeit. Insofern bin ich zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr noch einiges bewegen werden. Steter Tropfen höhlt den Stein.



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